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Klassischer Christstollen ist ein echtes Highlight in der Weihnachtszeit. Saftig, aromatisch und voller feiner Zutaten wie Rosinen, Mandeln, Zitronat und Orangeat bringt er festliche Stimmung auf jede Kaffeetafel. Mit seiner buttrigen Note und einer großzügigen Schicht Puderzucker ist er nicht nur geschmacklich ein Genuss, sondern auch optisch ein echtes Weihnachtsgebäck. Dieses Rezept zeigt dir Schritt für Schritt, wie du einen traditionellen Stollen backst, der wunderbar durchzieht und mit jedem Tag noch besser schmeckt.

Los geht’s!

Dieses Rezept ergibt 1 Stollen (ca. 1,2 kg). Vorbereitungszeit: 40 Minuten, Gehzeit: 2 Stunden, Backzeit: 60 Minuten. Gesamtzeit: ca. 3 Stunden 40 Minuten.

Rezept im Überblick

Vorbereitung: 40 Min
Gehzeit: 2 Std
Backzeit: 60 Min
Ergibt: 1 Stollen

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl
  • 250 g Rosinen
  • 100 g Orangeat
  • 100 g Zitronat
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 150 g Zucker
  • 250 g Butter (weich)
  • 200 ml Milch (lauwarm)
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kardamom
  • 1 TL Muskatnuss
  • 1 TL Vanillezucker
  • 50 g Puderzucker (zum Bestäuben)
  • 50 g flüssige Butter (zum Bestreichen)
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • Optional: 2 EL Rum (für die Rosinen)

Zubereitung

  1. Rosinen vorbereiten: Am besten die Rosinen einige Stunden oder über Nacht in Rum einlegen, damit sie besonders saftig werden.
  2. Hefeteig ansetzen: Hefe in lauwarmer Milch mit 1 TL Zucker auflösen, 10 Minuten stehen lassen, bis Blasen entstehen. Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefemischung hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand bestäuben und 15 Minuten gehen lassen.
  3. Teig herstellen: Restliche Zutaten (bis auf Rosinen, Mandeln, Orangeat, Zitronat) hinzufügen und zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Das dauert ca. 10 Minuten, bis er elastisch wird.
  4. Früchte einarbeiten: Rosinen, Orangeat, Zitronat und Mandeln gleichmäßig unter den Teig kneten, bis alles gut verteilt ist.
  5. Teig gehen lassen: Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
  6. Stollen formen: Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem länglichen Laib formen. Typisch ist eine seitlich umgeschlagene Form, sodass der Stollen eine schöne Wölbung hat.
  7. Backen: Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) 50–60 Minuten backen.
  8. Nach dem Backen: Noch heiß mit flüssiger Butter bestreichen und sofort dick mit Puderzucker bestäuben. Abkühlen lassen und am besten einige Tage durchziehen lassen, damit sich das volle Aroma entfaltet.
Profi-Tipp: Den Stollen gut in Alufolie oder Pergamentpapier wickeln und einige Tage lagern – so wird er besonders aromatisch.

Nährwerte & Vitamine

Angaben pro Scheibe (ca. 80 g) – können leicht variieren.

Nährstoff Menge
Energie ca. 310 kcal
Kohlenhydrate ~45 g
– davon Zucker ~20 g
Eiweiß ~6 g
Fett ~11 g
Vitamine & Mineralstoffe Vitamin E, Kalium, Magnesium

Benötigte Kochutensilien

  • Große Rührschüssel
  • Küchenwaage & Messbecher
  • Knethaken oder Küchenmaschine
  • Backblech & Backpapier
  • Pinsel für Butter

Haltbarkeit

Gut verpackt in Alufolie oder Pergamentpapier hält sich der Stollen mehrere Wochen. Traditionell wird er sogar 2–3 Wochen vor Weihnachten gebacken, da er durchzieht und dabei noch aromatischer wird.

Allergiehinweise & Alternativen

Enthält Gluten, Milchprodukte und Nüsse.

Allergen Hinweis & Alternativen
Gluten (Mehl) Kann durch glutenfreies Mehl ersetzt werden, Konsistenz ändert sich.
Milchprodukte Butter durch Margarine, Milch durch Pflanzenmilch austauschen.
Nüsse Mandeln weglassen oder durch Kerne wie Sonnenblumen ersetzen.

Serviervorschläge

Stollen wird klassisch in Scheiben geschnitten und zu Kaffee oder Tee serviert. Besonders festlich wirkt er auf einer weihnachtlich dekorierten Platte. Mit einem Glas Glühwein oder Punsch entfaltet er sein volles Aroma. Auch als Mitbringsel oder Geschenk ist er sehr beliebt.

Häufige Fehler & Tipps

Ein häufiger Fehler ist, den Teig zu kurz gehen zu lassen – dann wird der Stollen kompakt und schwer. Auch zu hohe Backtemperaturen können ihn austrocknen. Tipp: Nicht zu viel Mehl zusätzlich einarbeiten, sonst wird der Teig zäh. Am besten ist es, den Stollen mehrere Tage ruhen zu lassen, bevor er serviert wird.

Herkunft & kleine Geschichte

Der Dresdner Christstollen ist wohl der bekannteste und wird seit dem 15. Jahrhundert gebacken. Ursprünglich war er ein Fastengebäck ohne Butter und Milch, bis ein „Butterbrief“ des Papstes die Verwendung erlaubte. Heute ist Stollen ein Symbol für die Weihnachtszeit und wird weltweit geschätzt.

Weitere Variationen des Rezepts

Eine beliebte Variation ist der Marzipanstollen, bei dem eine Rolle Marzipan in den Teig eingearbeitet wird. Auch Mohnstollen oder Nussstollen sind weit verbreitet. Für eine fruchtigere Variante können getrocknete Cranberries oder Aprikosen verwendet werden.

Was passt dazu?

Klassisch wird Stollen mit Kaffee, schwarzem Tee oder Glühwein serviert. Auch ein Dessertwein oder ein Glas Sekt harmoniert gut. Als Beilage passt etwas Butter oder Frischkäse hervorragend.

Fazit

Klassischer Stollen ist ein Gebäck voller Tradition und Geschmack. Mit seiner Mischung aus Trockenfrüchten, Gewürzen und Puderzucker gehört er zu Weihnachten einfach dazu. Dieses Rezept ist unkompliziert, aber authentisch und bringt die festliche Stimmung direkt nach Hause. Jeder Bissen schmeckt nach Weihnachten.

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