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Lebkuchen vom Blech ist das perfekte Rezept für die Adventszeit – unkompliziert, aromatisch und wunderbar saftig. Der Duft von Zimt, Nelken und Honig, der beim Backen durch die Küche zieht, weckt sofort Weihnachtsstimmung. Dieses einfache Blechrezept gelingt garantiert, ist ideal für große Mengen und lässt sich hervorragend aufbewahren. Die Kombination aus Nüssen, Schokolade und Gewürzen sorgt für ein herrlich ausgewogenes Aroma, das sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert. Besonders schön: Der Lebkuchen wird mit jedem Tag noch besser, weil die Gewürze ihr volles Aroma entfalten.

Los geht’s!

Dieses Rezept ergibt ein ganzes Blech voller Lebkuchen – ideal für Adventsteller, Keksdosen oder kleine Geschenke. Es dauert etwa 20 Minuten in der Vorbereitung und 25 Minuten zum Backen. Die Zubereitung ist einfach, der Geschmack unvergleichlich – typisch Weihnachten!

Rezept im Überblick

Vorbereitung: 20 Min
Backzeit: 25 Min
Ergibt: 1 Blech (ca. 30 Stücke)

Zutaten

  • 200 g Honig
  • 150 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 3 Eier
  • 400 g Mehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Zimt
  • 100 ml Milch
  • 100 g gehackte Schokolade oder Schokotropfen
  • 100 g gehacktes Orangeat und Zitronat
  • 1 Prise Salz
  • Optional: Kuvertüre oder Puderzuckerguss zum Verzieren

Zubereitung

  1. Teig vorbereiten: Honig, Zucker und Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, bis sich alles verbunden hat. Die Mischung leicht abkühlen lassen – sie sollte noch flüssig, aber nicht heiß sein.
  2. Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Haselnüsse, Lebkuchengewürz, Zimt und Salz sorgfältig vermengen. So verteilt sich das Aroma gleichmäßig im Teig.
  3. Flüssige Zutaten einarbeiten: Die Honig-Butter-Mischung, die Eier und die Milch nach und nach zu den trockenen Zutaten geben. Mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine zu einem glatten, zähflüssigen Teig verrühren. Achte darauf, dass keine Mehlklumpen bleiben – der Teig sollte glänzend und geschmeidig sein.
  4. Feine Aromen einarbeiten: Zum Schluss Schokostückchen, Orangeat und Zitronat unterheben. Diese verleihen dem Lebkuchen den typischen fruchtig-schokoladigen Charakter.
  5. Backen: Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Mit einem Teigschaber glattstreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Umluft 160 °C) ca. 25 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist und der Teig beim Druck elastisch nachgibt.
  6. Abkühlen & glasieren: Den Lebkuchen vollständig abkühlen lassen. Nach Belieben mit geschmolzener Kuvertüre oder Zuckerguss bestreichen. Sobald der Guss fest ist, in Stücke schneiden und in einer Blechdose aufbewahren.

Je länger der Lebkuchen ruht, desto saftiger und aromatischer wird er – am besten also 1–2 Tage vor dem Servieren backen.

Nährwerte & Vitamine

Nährstoff Menge pro Stück
Energie 180 kcal
Kohlenhydrate 22 g
– davon Zucker 15 g
Eiweiß 3 g
Fett 8 g
Vitamine & Mineralstoffe Eisen, Magnesium, Vitamin E

Allergiehinweise & Alternativen

Allergen Alternative
Nüsse Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne
Milch Pflanzliche Milch (z. B. Hafer oder Mandel)
Butter Margarine oder Kokosöl

Serviervorschläge

Lebkuchen vom Blech lässt sich wunderbar in kleine Stücke schneiden und auf Tellern mit anderen Weihnachtsplätzchen servieren. Er passt perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder Glühwein. Wer mag, kann ihn mit gehackten Nüssen, Schokoladenglasur oder getrockneten Cranberries garnieren. Auch hübsch verpackt ist er ein ideales Mitbringsel in der Adventszeit.

Häufige Fehler & Tipps

Viele backen Lebkuchen zu lange, wodurch er trocken wird. Achte darauf, dass die Oberfläche zwar gebräunt, der Teig aber innen noch weich ist – er wird beim Abkühlen fester. Verwende echten Honig für das Aroma, keinen Sirup. Wenn du möchtest, kannst du den Lebkuchen nach dem Backen luftdicht in Dosen lagern und eine Apfelspalte dazulegen – so bleibt er tagelang weich.

Herkunft & Geschichte

Lebkuchen hat eine lange Tradition: Schon im Mittelalter wurde er in Klöstern gebacken, da Honig und Gewürze als wertvolle Zutaten galten. Besonders in Nürnberg und Aachen entstanden über die Jahrhunderte berühmte Varianten. Der Lebkuchen vom Blech ist eine moderne, einfache Version des Klassikers – weniger aufwendig, aber genauso aromatisch.

Weitere Variationen

Mit etwas Kakao und dunkler Schokolade wird der Lebkuchen intensiver. Für eine fruchtigere Variante kannst du zusätzlich Rosinen oder getrocknete Aprikosen einarbeiten. Wer keinen Zucker verwenden möchte, kann auf Ahornsirup oder Dattelsüße ausweichen – der Geschmack bleibt rund und weihnachtlich.

Was passt dazu?

Am besten schmeckt der Lebkuchen mit heißem Glühwein, Punsch oder Kakao. Auch Vanilleeis oder Zimtsahne ergänzen das Aroma wunderbar. Für Kinder ist er perfekt zu Milch oder warmem Apfelsaft – einfach himmlisch!

Fazit

Lebkuchen vom Blech ist die unkomplizierte und schnelle Variante des Weihnachtsklassikers. Weich, würzig, duftend – er bringt sofort Weihnachtszauber ins Haus. Ein Rezept, das nie alt wird und Jahr für Jahr begeistert – ob als Dessert, Gebäck oder Geschenkidee.

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