Apfel-Zimt Muffins sind kleine Seelentröster für kühle Tage. Saftige Apfelstückchen und die wärmende Note von Zimt machen sie wunderbar aromatisch. Sie sind schnell gebacken, duften herrlich beim Backen und schmecken sowohl frisch aus dem Ofen als auch am nächsten Tag.
Los geht’s!
Dieses Rezept ergibt ca. 12 Muffins. Zubereitung: 20 Min, Backzeit: 20–25 Min bei 180 °C O/U. Insgesamt in weniger als 50 Minuten fertig – ideal für spontanen Besuch oder als süßer Snack.
Rezept im Überblick
Zutaten
- 2 Äpfel (säuerlich, z. B. Boskop)
- 250 g Mehl
- 120 g Zucker
- 100 g Butter (weich)
- 2 Eier
- 150 ml Milch
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- 1 TL Vanillezucker
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- Vorbereitung: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinform mit Papierförmchen auslegen oder einfetten. Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Tipp: Die Würfel nicht zu groß schneiden, sonst sinken sie im Teig ab.
- Butter und Zucker cremig schlagen: Weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel 3–4 Minuten aufschlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Dieser Schritt sorgt für Luftigkeit im Teig.
- Eier einarbeiten: Eier einzeln unterrühren, bis sie vollständig in der Masse gebunden sind. Die Konsistenz sollte leicht glänzend und homogen wirken.
- Trockene Zutaten mischen: Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in einer separaten Schüssel vermengen. Diese Mischung abwechselnd mit der Milch unter die Butter-Eier-Masse rühren. Tipp: Teig nur kurz rühren, bis er glatt ist – er sollte dickflüssig sein, ähnlich wie Joghurt.
- Äpfel unterheben: Apfelwürfel vorsichtig unter den Teig heben, sodass sie gleichmäßig verteilt sind.
- Muffins backen: Förmchen zu etwa 2/3 mit Teig füllen. Im Ofen 20–25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Stäbchenprobe machen: Wenn kein Teig mehr klebt, sind sie fertig.
- Abkühlen: Muffins 5 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig abkühlen lassen. Warm schmecken sie besonders aromatisch.
Nährwerte & Vitamine
Angaben pro Muffin (bei 12 Stück) – Schätzung, je nach Apfelsorte leicht abweichend.
Benötigte Kochutensilien
- Muffinform für 12 Stück
- Papierförmchen
- Rührschüsseln
- Handmixer oder Küchenmaschine
- Kuchengitter
- Schneidbrett & Messer
Haltbarkeit
- Frisch gebacken am besten, aromatisch und saftig.
- Bei Zimmertemperatur in einer Dose 2 Tage haltbar.
- Im Kühlschrank bis zu 4 Tage, luftdicht verpackt.
- Einfrieren bis zu 2 Monate möglich. Vor dem Servieren bei Raumtemperatur auftauen.
Allergiehinweise & Alternativen
Bitte Zutaten prüfen – je nach Hersteller können Spuren enthalten sein.
Serviervorschläge
Apfel-Zimt Muffins schmecken pur köstlich, können aber wunderbar verfeinert werden: Mit einer Prise Puderzucker wirken sie besonders hübsch. Warm serviert mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Sahne werden sie zum Dessert-Highlight. Auch eine Tasse Kaffee oder Tee harmoniert perfekt mit dem würzigen Aroma. Für ein festliches Buffet lassen sie sich zusätzlich mit Karamellsauce beträufeln.
Häufige Fehler & Tipps
- Muffins zu trocken: Nicht zu lange backen – die Stäbchenprobe rechtzeitig machen. Äpfel geben Saftigkeit, also nicht durch zu langes Backen austrocknen lassen.
- Äpfel sinken nach unten: Würfel leicht in Mehl wenden, bevor sie in den Teig kommen. So bleiben sie gleichmäßig verteilt.
- Zimt-Geschmack zu intensiv: Zimt sparsam dosieren, er entfaltet sich stark beim Backen. Lieber bei Bedarf nachträglich mit Zimt bestreuen.
Herkunft & kleine Geschichte
Muffins sind ein Klassiker aus den USA, doch die Kombination aus Apfel und Zimt hat ihren Ursprung in der europäischen Backtradition. Zimt wurde schon im Mittelalter als kostbares Gewürz verwendet, während Äpfel als heimisches Obst immer verfügbar waren. Zusammen ergeben sie eine der beliebtesten Geschmackskombinationen weltweit – heimelig, vertraut und festlich zugleich.
Weitere Variationen des Rezepts
Statt nur Zimt kann man auch eine Prise Muskat oder Nelken hinzufügen, um den Muffins eine weihnachtliche Note zu geben. Wer es kerniger mag, ergänzt gehackte Walnüsse oder Mandeln. Auch Rosinen oder Cranberrys lassen sich gut einarbeiten. Eine frische Variante entsteht, wenn man Zitronenschale in den Teig reibt.
Was passt dazu?
Am besten passen Heißgetränke wie Kaffee, Cappuccino oder Schwarztee. Besonders fein sind sie auch als Dessert mit Vanilleeis, Sahne oder Karamellsauce. Auf einem Brunchbuffet harmonieren sie hervorragend mit frischen Früchten oder Joghurt.
Fazit
Apfel-Zimt Muffins sind ein unkompliziertes, aromatisches Gebäck, das durch die fruchtigen Äpfel und den warmen Zimtgeschmack überzeugt. Sie sind schnell gemacht, vielseitig variierbar und eignen sich sowohl als Snack, Dessert als auch als festliches Gebäck. Mit diesem Rezept gelingt die perfekte Mischung aus Saftigkeit und Würze – ein Muss für alle Muffin-Fans.











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